Folge 8 - Warum PMS kein Zufall ist – sondern der ehrlichste Spiegel deines Körpers
Shownotes
✨ Willst du raus aus dem Funktionieren und zurück ins Fühlen? Endlich bei dir selbst ankommen?
Dann bist du hier genau richtig. In meinem Podcast WabiSabi – alles andere als perfekt spreche ich über die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Nervensystem – und darüber, wie echte Veränderung entsteht, wenn wir aufhören, nur im Kopf zu arbeiten.
Hier geht’s um: 🧠 Nervensystem & Stressregulation 💫 Hormone, Ernährung, Zyklus & weibliche Balance 🤍 Selbstwert, Emotionen & alte Muster
Ich bin Leonie – systemischer Coach, spezialisiert auf ganzheitliche Veränderungsprozesse. Ich begleite Frauen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und ihrem Körper zu kommen – für mehr Balance, Leichtigkeit, Energie und innere Ruhe.
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So schön, dass du hier bist.
Raus aus dem Funktionieren. Rein ins Fühlen. 🤍
🧠 Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Stressforschung, Ernährungswissenschaft, Endokrinologie und Neurobiologie. Sie dienen der Information und Selbsterkenntnis und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.
Transkript anzeigen
00:00:00: PMS.
00:00:02: Drei Buchstaben und für so viele Frauen jeden Monat ein fucking Albtraum.
00:00:08: Stimmungschwankung, Heißhunger, Greizzeit, Müdigkeit, schlechte Haut, depressive Verstimmungen.
00:00:17: Und vielleicht aber das Schlimmste daran, dieses Gefühl dem jedes Mal komplett ausgeliefert zu sein.
00:00:23: Und vielleicht kennst du es selbst auch, ein, zwei Wochen, bevor die Periode kommt, verändert sich plötzlich gefühlt.
00:00:30: Alles.
00:00:30: Dein Körper.
00:00:31: Du fühlst dich irgendwie nicht mehr wohl in deiner Haut.
00:00:33: Man fühlt sich irgendwie so ein bisschen aufgeschwemmt da.
00:00:36: Deine Emotion, deine Energie.
00:00:38: Am liebsten würdest du eigentlich nur noch zu Hause bleiben, dich irgendwie einkuscheln, alle Social Happenings absagen.
00:00:45: Und natürlich weißt du in diesem Moment immer, es geht wieder vorbei.
00:00:49: Gerade wenn du vielleicht in deinen Zykluskalender guckst, wenn du einen hast oder in die App, dann kann man das ja oft auch gut zuordnen.
00:00:57: Aber trotzdem, in diesen Tagen hast du jedes Mal wieder dieses Gefühl, nicht du selbst zu sein, dich irgendwie so ein bisschen zu verlieren und vielleicht auch zu fragen, sollte ich ganz ehrlich, was stimmt dir eigentlich nicht mit mir?
00:01:12: Wie kann das sein?
00:01:14: Und die Sache ist, wir tun es natürlich immer schnell weg aus.
00:01:20: dieses weibliche Schicksal, ist halt so bei einer Frau oder Pech, aber ganz ehrlich, PMS, ist kein Zufall.
00:01:30: Was, wenn PMS vielmehr eigentlich ein Spiegel ist, und zwar mit der ehrlichste Spiegel, den du hast.
00:01:39: Und genau darüber sprechen wir heute, warum PMS eben nicht nur hormonell bedingt ist, sondern was auch Emotionen, Stress, was dein Alltag damit zu tun hat und wie du anfangen kannst, mehr und mehr dein Körper in deren Sicht zu verstehen.
00:01:56: anstatt gegen ihn jeden Monat von neuen zu kämpfen.
00:02:00: Und damit, wie immer, herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Wabi Sabi.
00:02:06: Alles andere als perfekt.
00:02:08: Ich bin Leonie, systemischer Coach, ganzheitlicher Ernährungsberaterin und Fachexperte im Bereich homoneller Balance und Damengesundheit.
00:02:16: Und hier in diesem Podcast geht es wirklich um Ganzheitlichkeit, es geht um Kopfkörper, Nervensystem.
00:02:22: Und vor allem darum, wieder ein bisschen mehr in die Connection zu dir selbst zu kommen, zurück zu dir und mehr raus aus funktionieren, sondern rein ins Fühlen zu kommen.
00:02:33: Und ich freue mich mir immer sehr, dass du wieder dabei bist.
00:02:37: Und tatsächlich hatte ich früher auch ziemlich Gras mit PMS zu kämpfen.
00:02:45: Aber ich habe es ehrlicherweise immer so ein bisschen hingenommen, weil ich halt dachte, okay, das ist normal.
00:02:50: Es ist halt bei einer Frau so.
00:02:52: Bei manchen ist es stärker ausgeprägt, bei manchen weniger.
00:02:54: Manche haben da wohl Glück.
00:02:56: Ich hatte wohl Pech gehört halt irgendwie dazu.
00:02:59: Und ich finde, auch so im Nachgang muss man schon echt sagen, es ist so bisschen normalisiert bei uns allen.
00:03:04: Also teilweise wird ja sogar schon, wenn ich gerade drüber nachdenke, äh, lustigerweise, wird auch manchmal immer so bisschen Witze drüber gemacht, so dieses, ah, hast du wieder deine Periode, wenn man halt irgendwie ja mal bisschen gereizt da ist oder sich gegebenenfalls bisschen zickig, sag ich mal, lieber spitz verhalten sollte.
00:03:25: Aber ... Wenn man mal ganz ehrlich ist, also viele von uns nokt es eigentlich innerlich total aus in der Zeit und so war es bei mir wirklich auch.
00:03:35: Und zwar jeden Monat das gleiche Spiel.
00:03:38: Ich war gereizt, ich hab essen können.
00:03:43: Was?
00:03:44: Geht, also egal ob süß, salzig, whatever.
00:03:49: Ich war traurig und wenn ich traurig sage, dann spreche ich tatsächlich eher von fast der richtigen depresive Verstimmung.
00:03:57: Also ich konnte wirklich fast die Uhr danach drehen.
00:04:00: Fünf Tage vor der Periode.
00:04:04: Ich habe geweint, ich habe geweint wegen irgendwie jeder Kleinigkeit oder wir sind zumindest die Tränen gekommen.
00:04:11: Da hätte nur ein falscher Satz oder in einer falschen Tonlage fallen müssen und es hat mich sofort berührt, mich zum Weinen gebracht.
00:04:23: Und ich war auch sehr erschöpft.
00:04:24: Ich war sehr müde.
00:04:25: Ich wollte am liebsten einfach nur noch zu Hause bleiben.
00:04:28: Und ich würde schon von mir behaupten, dass ich ein sehr energetischer, positiver, optimistischer Mensch bin.
00:04:35: Aber in der Phase war ich wirklich eigentlich oder nicht eigentlich, sondern ich war das komplette Gegenteil.
00:04:42: Und hab schon echt immer wieder, auch wenn man natürlich weiß, Es hat was mit der Periode zu tun.
00:04:51: Es sind so die typischen PMS.
00:04:53: War trotzdem der Gedanke, was ist eigentlich los mit mir?
00:04:55: Es kann ja nicht sein, dass mich das irgendwie immer so ein, zwei Wochen so mitnimmt und auch so ein bisschen ausnimmt.
00:05:01: Weil ich meine, wenn man mal runtergebrochen davon ausgeht, dass so ein Zyklus vier Wochen lang geht und ein, zwei Wochen ist man davon beeinträchtigt, dann ist das schon eine krass lange Zeit.
00:05:11: Aber klar, was macht man?
00:05:13: Oder was habe ich in der Zeit gemacht?
00:05:14: Ich habe natürlich trotzdem weiter funktioniert.
00:05:16: Muss man ja auch irgendwie gefühlt.
00:05:18: Ich meine, der Job geht weiter.
00:05:19: Die Termine sind da.
00:05:22: Es gibt die Erwartungen, die an eingestellt wird.
00:05:24: Aber innerlich war da so viel Emotion, so viel Chaos.
00:05:28: Und ja, es war einfach anstrengend.
00:05:32: Und natürlich habe ich es auch ganz lang einfach auf die Hormone geschoben.
00:05:35: Ich meine, gehört halt gefühlt dazu.
00:05:38: Kommt jeden Monat.
00:05:41: Bis ich aber irgendwann gemerkt hab, nee, das ist nicht nur das.
00:05:45: Und es sind auch nicht nur die Hormone.
00:05:48: Sondern der Wendepunkt oder die Veränderung kam eigentlich dem Moment, in dem ich aufgehört hab, zum einen das einfach nur hinzunehmen, weil es halt eben so ist.
00:05:59: Oder aber auch, ja, einfach drüber hinwegfunktioniert hab, einfach immer weitergemacht hab oder dagegen anzukämpfen, sondern angefangen hab wirklich mal hinzuhören und auch so mal ... ein bisschen rein zu spüren, rein zu fühlen.
00:06:13: Ich habe dann auch mir wirklich mal so ein bisschen Tagebuch geführt, um da Muster zu erkennen.
00:06:19: Weil ich schon gemerkt habe, es ist nicht jeden zyklos komplett identisch gleich ausgeprägt gewesen.
00:06:26: Und da habe ich dann nämlich eben auch irgendwann verstanden, dass PMS kein zusätzliches Problem ist oder eine zusätzliche Last, die wir jeden Monat einfach tragen müssen oder einfach hinnehmen müssen, sondern... PMS war eine Art Feedback-System für mich, weil mein Körper hat mir in diesem Zeitraum ganz klar gespiegelt, was vielleicht im Alltag zu viel war.
00:06:53: Vielleicht waren da doch zu viele Tudus, zu wenig Ruhe, zu viel im Kopf, zu wenig im Körper.
00:07:00: Und zu oft einfach immer funktioniert, auch wenn mein Körper mir eigentlich was anderes gesagt hat.
00:07:07: Und ab da hat sich auch wirklich Stück für Stück etwas verändert und eben nicht nur bei meinem Zyklus, sondern auch in der Art, wie ich selbst mit mir umgegangen bin.
00:07:19: Und damit habe ich nämlich dann auch wirklich einen krassen Unterschied gemerkt zwischen den einzelnen Zyklen, den Zyklen, wo ich mehr darauf geachtet habe, bewusster gelebt habe, auch achtsamer mit mir war.
00:07:33: und Zyklen, wo ich es eben weniger getan habe oder es mir weniger gelungen ist und woran ich es vor allem gemerkt habe, an mein PMS.
00:07:43: Und vielleicht um da mal genauer hinzuschauen oder uns das anzuschauen, warum dein Körper in dieser Phase so reagiert, wie er reagiert, ohne dass wir jetzt dafür hier ein krasses Biostudium brauchen.
00:08:01: Aber ganz ehrlich, PMS entsteht nicht einfach in einem Luftleerenraum oder ist Pech oder ist weibliche Schicksal, sondern PMS ist das Ergebnis eines Systems, das dauerhaft unter Druck steht.
00:08:17: Weil wenn du chronisch gestresst bist, und mit Stress meine ich jetzt eben nicht nur Deadlines-Projekte, sondern auch eben Emotionale Belastungen, die inneren Ansprüche, der Perfektionismus, der uns ständig auf Trapp hält, dieses ständige Gefühl funktionieren zu müssen, das anderen Recht zu machen, Erwartung zu erfüllen, dieser ständige innere Druck, wodurch dein Körper im Daueralarm-Modus versteckt und weiter läuft, vielleicht erinnerst du dich auch noch an die ersten Folgen, da ging es genau um dieses Thema.
00:08:53: Weil dieser Dauerstress verändert einfach alles.
00:08:56: Und es ist wirklich krass, weil es hat Auswirkungen auf deine Verdauung, deinen Schlaf, deinen Stoffwechsel, aber eben auch auf deine Hormone.
00:09:06: Und vielleicht ganz simpel runtergebrochen in der zweiten Zyklushälfte, also nach dem Einsprung, spielen bei uns vor allem zwei Hormone eine große Rolle, Oestrogen und Progesteronen.
00:09:18: Und Progesterone wird auch genannt das Chillerhormon, weil es super wichtig, um deine Stimmung zu stabilisieren.
00:09:27: Es wird beruhigend, es wird entspannt, es unterstützt einen Schlaf.
00:09:32: Und hilft dir auch dich innerlich einfach, ja, so ein bisschen safe zu fühlen, ein bisschen gepolstert, ein bisschen pampered zu fühlen, gehalten zu fühlen.
00:09:39: Und wenn dein Körper aber dauerhaft Stress managen muss, Dann steht plötzlich ein anderes Hormon im Vordergrund, und zwar Cortisol, unser Stresshormon.
00:09:52: Und hier ist das spannende Cortisol- und Progesterone, also das Chillerhormon, was wir vor allem in der zweiten Zyklusalfte auch brauchen, die nutzen denselben Rohstoff.
00:10:04: Das heißt, dein Körper muss dann entscheiden, was hat jetzt Vorrang, was bekommt mehr davon.
00:10:12: Und natürlich ist so in der Situation immer klar, unser Körper, unser System wählt immer Überleben vor Wohlfühlen.
00:10:19: Das ist ja evolutionär so geprägt.
00:10:23: Natürlich ist immer das Wichtigste, dass wir überleben.
00:10:25: Sicherheit geht immer vor Balance, vor Entspannung.
00:10:30: Und was bedeutet das?
00:10:31: Mehr Baustoffe gehen in Cortisol und Progesterone kommt im Verhältnis natürlich damit viel zu kurz.
00:10:38: Und genau das ist, was du dann auch spürst.
00:10:40: Weil was hier bleibt, ist eben zum Beispiel diese Gereiztheit, diese höhere Empfindlichkeit, Traurigkeit, Melancholie, auch Schlafprobleme, Heißhunger.
00:10:53: Und auch diese, ja, diese Trägkeit, diese Müdigkeit, dieses Gefühl, diese ganze Power, diese ganze Energie, was man da vorn noch hatte, ist einfach weg.
00:11:05: Und vielleicht auch das Gefühl, so Mann fuck, ich kann und ich will auch einfach nicht mehr, weil auch Selbstzweifel ist hier wieder ein großes Thema, was genau in der Zeit laut wird.
00:11:17: Doch jetzt kommt der Punkt, den ich wirklich lange irgendwie nicht verstanden habe oder vielleicht auch nicht wahrnehmen wollte und schon auch das Gefühl habe, dass es immer wieder auch bei meinen Klientinnen so ein bisschen... Ein kleiner Aha-Moment, das ich so nicht so sagen kann, dass PMS eben nicht irgendwelche neuen Themen erfindet, sondern PMS verstärkt wirklich das, was sowieso schon da ist.
00:11:45: Und für ganz viele Frauen ist PMS tatsächlich das einzige Zeitfenster im Monat, in dem sie überhaupt noch spürt, dass etwas eigentlich nicht stimmt.
00:12:01: irgendwas nicht rundläuft, weil es sonst eben im Alltag, in all dem busy life, was wir alle so haben, den Ansprüchen, die wir an uns haben, nicht gesehen wird, überhört wird oder auch weggedrückt wird.
00:12:21: Vielleicht willst du plötzlich Ruhe und vielleicht ist der Grund, dass du dir sonst eben nie wirklich mal Ruhe nimmst und geimpft.
00:12:29: oder du reagierst plötzlich empfindlicher in der Zeit.
00:12:33: Vielleicht setzt du sonst kaum Grenzen und schluckst einfach alles immer runter, nur damit es den anderen gut geht, damit du es den anderen recht machen kannst.
00:12:41: Vielleicht fühlst du dich plötzlich krass überfordert und denkst, wie kann das denn sein, sonst ist das gar kein Thema.
00:12:49: Aber klar, vielleicht trägst du sonst auch dauerhaft einfach mehr, zu viel, mehr als eigentlich gut für dich ist.
00:12:59: Oder du spürst auch in der Zeit, du brauchst mir nie, vielleicht brauchst du mehr Bestätigung, mehr Sicherheit.
00:13:07: Und vielleicht brauchst du das auch in der restlichen Zeit, aber traust es dich eben nicht zu kommunizieren.
00:13:13: Oder schaffst es an den meisten Tagen, es dir irgendwie auszureden, wegzudrücken.
00:13:18: Und viele Frauen erleben PMS wie so ein Art Feind, also wie eine... große Last, was ja auch irgendwie verständlich ist, wenn es stark ausgeprägt ist, weil es nimmt einen schon krass ein.
00:13:32: Und damit auch etwas, das man irgendwie immer versucht, den Griff zu bekommen oder wegoptimieren zu müssen.
00:13:38: Aber was, wenn PMS eigentlich nicht gegen dich arbeitet, so anfängt für dich zu sprechen, denn dein Körper ist... Der ehrlichste Teil eigentlich und es ist so krass, was unser Körper kann.
00:13:54: Es ist so ein Wahnsinnsphänomen, aber wir verlieren einfach in dieser Funktionsgesellschaft, in der wir leben, da auch wirklich hinzuhören und darauf einzugehen.
00:14:04: Und der Körper ist auch viel ehrlicher als eigentlich unser Kopf, weil wir uns eben die Dinge oft schön reden, wegreden.
00:14:13: Und ja, vielleicht hast du dich in diesem Zyklus irgendwie überfordert, zu viel gearbeitet, zu wenig geschlafen, zu oft ja gesagt, obwohl du eigentlich nein gemeint hast.
00:14:22: Und vielleicht hast du dich zu sehr angepasst, einfach nur um Harmonie zu halten, niemanden zu enttäuschen, niemanden zu verletzen.
00:14:30: Und die selbst auf deiner Priorität ingeste eigentlich wieder ganz nach unten gesetzt.
00:14:36: Und genau das ist dein Körper, der dir das in dieser Phase... zeigt, weil er kann es nicht unbegrenzt einfach leise mittragen.
00:14:47: Genau das ist der Punkt, wo du siehst, er fängt an zu kommunizieren mit eben Stimmungsschwankung, mit der Schöpfung, mit Gereizzeit, mit dem Bedürfnis nach Rückzug einfach mal wieder Ruhe haben, einfach mal Zeit für sich zu haben.
00:15:00: Und damit ist PMS auch nicht einfach eine zusätzliche Last und ein Riesend Drama, was wir irgendwie wegzaubern wollen, sondern es ist die Wahrheit in körperlicher Form sozusagen.
00:15:12: Und je mehr du lernst darauf auch zu hören, statt noch strenger mit dir zu sein oder dich dafür zu verurteilen, desto weniger laut muss natürlich auch dein Körper werden.
00:15:22: und du wirst auch für dich einen wahnsinnigen Unterschied merken von Zyklus zu Zyklus, was ich auch vorher meinte, wenn du da versuchst, bewusst damit umzugehen, achtsam mal drauf zu achten.
00:15:33: Und ich werde auch auf jeden Fall, weil das ist so ein krass spannendes Thema und unser Zyklus und alle Phasen, die dazugehören, Kannst du auch für dich nutzen?
00:15:42: Nur wir wissen oft nicht, wie und deswegen sehen wir es auch irgendwie immer als Last, weil plötzlich weniger Energie da ist oder wie auch immer, aber das muss es nicht.
00:15:51: Jede Phase hat eine kleine Superpower und dazu werde ich auf jeden Fall auch nochmal hier eine Folge machen, weil es ist mega spannend, wie du das für dich besser einordnen kannst, damit auch dein Körper besser verstehst, dein Zyklus besser verstehst und viel mehr damit auch in Einklang leben kannst, sodass du es... für dich selbst auch wirklich nutzt.
00:16:12: Und damit auch merkst, dass diese vielen Achterbahnen, die so viele von uns haben, auch emotional während dem Zyklus, die sind dann auch gar nicht mehr so stark ausgeprägt.
00:16:22: Alles das, was so während der PMS zu stark, zu sehr dominiert, das wirst du gar nicht mehr so krass dann spüren.
00:16:31: wenn du anfängst, hinzuhören, darauf einzugehen und eben auch zu handeln.
00:16:37: Und wenn du mal Angst probier, gerne mal im nächsten Zyklus etwas ganz einfaches aus, ohne Druck, ohne Perfektion, sondern ab dem Moment, wo du merkst, okay, jetzt kommt meine PMS-Phase.
00:16:52: Versuch dir mal abends ein, zwei oder drei Minuten Zeit zu nehmen und frag dich an der Stelle zum einen, Wie war mein Energielevel heute?
00:17:02: Und machst ihr einfach?
00:17:03: Einfach von der Skala von eins bis zehn?
00:17:05: Dann kannst du es auch ganz gut abgleichen.
00:17:08: Zum anderen, welche Emotionen war heute am stärksten da?
00:17:11: Also was hast du gefühlt?
00:17:13: Und die ganz ehrliche Frage, was hätte ich heute gebraucht?
00:17:17: Und habe ich mir das auch wirklich gegeben?
00:17:20: Und an der Stelle musst du auch nicht schön reden.
00:17:22: Es geht nicht darum, irgendwie die perfekte Antwort zu finden, sondern überhaupt wieder eine Antwort zu finden.
00:17:28: Und mach das mal zwei, drei Zücken lang.
00:17:30: Und genau das habe ich damals auch gemacht, weil das spannend ist, du wirst anfangen, Muster zu sehen.
00:17:36: Und vielleicht merkst du, an den Tagen, an denen du zum Beispiel besonders gereizt bist, Warst du vielleicht auch besonders angepasst?
00:17:44: Hast du es irgendwie den anderen eher recht gemacht oder dich zurückgehalten?
00:17:49: oder an den Tagen, an denen du nah am Wasser gebaut warst, sehr sensibel warst?
00:17:56: Hast du davor vielleicht sehr viel geschluckt, einfach wieder viele Dinge hingenommen, über deine eigenen Grenzen gegangen und Bedürfnisse?
00:18:04: Oder auch der Klassiker Heißhung an den Tagen, wo du merkst, es ist bis Donners ausgeprägt.
00:18:09: Vielleicht hast du auch länger davor nichts gegessen oder hast Dinge verboten, Essen in schwarz-weiß eingeteilt und dein Körper eher übergangen anstatt ihn zu nähern.
00:18:19: Und genau da wirst du dann auch merken, dass PMS eben nicht ein zusätzliches Laster ist oder irgendwie dein Feind, sondern es wird zum Hinweis, es wird zum Hinweis dazu, dass dir es ein Zeichen gibt oder ein Signal, also hey, hier passt irgendwas nicht so ganz, irgendwas ist nicht ganz stimmig, irgendwas ist aus der Balance geraten und Zeit einfach ehrlich wieder hinzuschauen.
00:18:42: Denn... Noch mal zusammengefasst.
00:18:44: PMS ist kein Zufall.
00:18:47: Es ist dein Körper, der an der Stelle ehrlich ist.
00:18:50: Gerade dann, wenn du oder eher besser gesagt dein Kopf ist, vielleicht nicht mehr sein kannst.
00:18:56: Und PMS zeigt dir auch ganz gut in dieser Phase, in diesem Monat, wo du ... Zu viel trägst, wo du dich vielleicht selbst verlierst, wo du wieder mehr mit dir statt, nur mit deinem Kalender oder irgendwelchen Verpflichtungen oder irgendwelchen Social Happenings verbunden sein darfst.
00:19:15: Denn dein Körper arbeitet nie gegen dich.
00:19:18: Ich glaube, ich sage so oft, aber es ist einfach auch wirklich so.
00:19:22: und er arbeitet die ganze Zeit für dich, nur manchmal eben auf eine Art, die unbequem ist, die auch manchmal nervig sein kann, weil sie uns vielleicht auch eben zwingt, nicht einfach weiter zu funktionieren, auch wenn es bedeutet, dass man etwas außer Plan läuft, aber eben eine Art, die ehrlich ist.
00:19:43: Und natürlich bedeutet es jetzt auch nicht, dass sich PMS total ... Ja, nur hier glorifizieren und schön reden will.
00:19:50: Du musst PMS natürlich nicht feiern, aber du kannst anfangen, es besser zu verstehen und für dich zu nutzen.
00:19:57: Das heißt auch nicht, dass du als Hundertundachtzig alles drehen musst, irgendwelche Dinge perfektionieren musst.
00:20:03: Aber vielleicht wieder anfangen darfst, zumindest wenn du merkst, dass PMS dich sehr einschränkt und sehr dominant bei dir ist.
00:20:11: auf eine negative Art und Weise, dass das ein Zeichen ist, wieder achtsame mit dir umgehen zu dürfen, mehr hinzuschauen, zu beobachten.
00:20:21: Und wie vorher schon angeteasert, werde ich auf jeden Fall nochmal in einer der nächsten Folgen eine gesonderte Folge zum Thema Zyklus und den einzelnen Phasen machen und die Superpower, die hinter den einzelnen Phasen jeweils steckt.
00:20:35: Weil du kannst es wirklich sehr gut.
00:20:38: für dich nutzen, statt dass es irgendwie eine Last ist, gegen die man ankämpfen sollte.
00:20:45: Und wie immer, wenn du jemanden kennst, die auch vielleicht jeden Monat mit PMS stark zu kämpfen hat und sich vielleicht fragt, man, was soll ich noch alles tun?
00:20:53: Was hilft denn eigentlich?
00:20:54: Was stimmt nicht mit mir?
00:20:56: Dann teilen gerne auch die Folge mit ihr.
00:20:59: Vielleicht ist es auch für sie das erste Mal, dass sie hört, dass PMS eben kein Zufall ist.
00:21:05: Es nicht bedeutet, dass sie zusensible ist oder dass es ein Frauen-Schicksal ist, das wir einfach so hinnehmen müssen, sondern am Ende des Teils sind wir Frauen mit einem Körper, der hier ganz klar mit uns spricht.
00:21:19: Und damit vielen, vielen, vielen, vielen lieben Dank, dass du wieder dabei warst bei einer weiteren Folge von Wabi-Sabi.
00:21:27: Alles andere ist perfekt.
00:21:29: Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du sie teilst, kommentierst.
00:21:35: Gerne mir auch eine Fünf-Sterne-Bewertung da lässt oder was auch immer sich für dich stimmig anfühlt.
00:21:41: Und freut mir auch gerne auf Instagram, et Leonie Vogelmeier.
00:21:45: Dort gibt es auch immer wieder Updates zu meiner Arbeit, zu Happinings.
00:21:50: Und ja, vielen Dank nochmal, dass du dabei warst.
00:21:54: Ich freue mich auf das nächste Mal mit dir und bis dahin von Herz zu Herz, deine Leonie.
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