Folge 7 - People Pleasing: Warum du es allen recht machen willst – und wie du damit aufhörst

Shownotes

✨ Willst du raus aus dem Funktionieren und zurück ins Fühlen? Endlich bei dir selbst ankommen?

Dann bist du hier genau richtig. In meinem Podcast WabiSabi – alles andere als perfekt spreche ich über die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Nervensystem – und darüber, wie echte Veränderung entsteht, wenn wir aufhören, nur im Kopf zu arbeiten.

Hier geht’s um: 🧠 Nervensystem & Stressregulation 💫 Hormone, Ernährung, Zyklus & weibliche Balance 🤍 Selbstwert, Emotionen & alte Muster

Ich bin Leonie – systemischer Coach, spezialisiert auf ganzheitliche Veränderungsprozesse. Ich begleite Frauen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und ihrem Körper zu kommen – für mehr Balance, Leichtigkeit, Energie und innere Ruhe.

👉 Lust, tiefer einzutauchen? – Folge mir auf Instagram für mehr Einblicke & Updates: @leonievoglmaier – Erfahre mehr über meinen Ansatz oder meinen 1:1 Coachings: www.leonievoglmaier.de

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie abonnierst, bewertest oder teilst – vielleicht mit einer Freundin, die das gerade hören sollte.

So schön, dass du hier bist.

Raus aus dem Funktionieren. Rein ins Fühlen. 🤍

🧠 Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Stressforschung, Ernährungswissenschaft, Endokrinologie und Neurobiologie. Sie dienen der Information und Selbsterkenntnis und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Wabi Sabi.

00:00:05: Alles andere als perfekt.

00:00:07: Ich freue mich sehr, dass du wieder dabei bist und vielleicht fällt dir auf, dass meine Stimme heute etwas anders ist als sonst.

00:00:13: Und nein, dieses Mal liegt nicht an dem Mikro, sondern tatsächlich hat mich irgendwie diese Woche meine Stimme etwas verlassen.

00:00:22: I don't know, hatte ich noch nie bzw.

00:00:24: was heißt noch nie, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern.

00:00:29: Aber es ist auch egal, sie kommt wieder, aber daher nicht wundern, dass es vielleicht etwas schiefer von der Tonlage her wird.

00:00:35: Etwas krechtsender.

00:00:36: Mir war trotzdem ganz wichtig, diese Folge für euch aufzunehmen, weil ich heute mit euch über ein Thema sprechen möchte, das ich unglaublich spannend finde, super spannend, da es wirklich, glaube ich, so gut wie jeden von uns betrifft.

00:00:49: und ja, generalisieren schwierig, aber in dem Fall, glaube ich, kennen wir es alle, people pleasing.

00:00:56: Und mir war ganz lange gar nicht bewusst, dass es dafür auch einen extra Namen gibt oder Abkürzung wie auch FOMO etc.

00:01:08: Und zwar FOPO, The Fear of Other People's Opinions.

00:01:15: Finde ich super spannend.

00:01:15: Ich weiß nicht, wusstest du es?

00:01:17: Also ich kannte es ganz lange nicht.

00:01:20: Und vielleicht vorweg, People-Bleasing ist nicht nett.

00:01:26: was wir ja immer oft denken, sondern es ist strategisch und tatsächlich eine ziemlich geniale Überlebensstrategie, bis es irgendwann zur Selbstaufgabe wird.

00:01:38: Und ich erinnere mich an diverse Situationen von früher.

00:01:42: Ich meine, im Nachhinein kann ich das schmunzeln, wenn ich drüber nachdenke, aber in der Situation hat sich das so gehäuft, dass es eigentlich mir gar nicht mehr gut getan hat.

00:01:54: angefangen in meinem Job, ich habe lange in einer Agentur auf Kunden gearbeitet.

00:02:00: Und ich glaube, jeder, der in der Werbeagentur arbeitet, weiß, wie wild es da auch hergehen kann mit unterschiedlichsten Projekten.

00:02:09: Das heißt, der Terminkalender war so oder so schon pumpvoll.

00:02:13: Und wir waren in einem Team-Meeting, wo es wieder um einen neuen Kunden, wieder um ein neues Projekt ging.

00:02:22: Und das darum ging ja, Wer kann hier übernehmen?

00:02:25: Natürlich alle irgendwie weggeschaut.

00:02:27: Und ich konnte gar nicht klar denken.

00:02:30: Und da kam schon der Satz raus.

00:02:32: Ja klar, ich mache es.

00:02:34: Und obwohl mein Körper innerlich eigentlich schon reingeschrien hat, weil ich war erschöpft, ich war müde, ich konnte eigentlich nicht.

00:02:40: Und mein Kalender war schon voll.

00:02:42: Aber das ist so automatisch, so schnell rausgekommen.

00:02:45: Und das war auch nicht nur im Job, sondern tatsächlich auch bei Familie oder Freunden, dass man ständig immer irgendwelche Dinge übernimmt, Dinge macht, Dinge tut.

00:02:57: Auch wenn man eigentlich weiß, man hat selbst gar nicht mehr die Kapazitäten dafür.

00:03:02: Doch der Punkt in diesen Momenten ist, ich konnte da gar nicht anders und vielleicht kennst du das selbst auch.

00:03:07: Du sagst ja, obwohl dein Körper innerlich nein schreit oder du überlegst dreimal, bevor du irgendeine Nachricht abschickst oder du redest und analysierst jedes einzelne Wort danach.

00:03:22: Weil du denkst, shit, hab ich vielleicht irgendwas Falsches gesagt, bin ich jemanden auf den Schlips getreten.

00:03:27: Und das alles nicht, weil du unsicher bist, sondern weil du sicher sein willst.

00:03:34: Und genau darüber sprechen wir heute, warum dich die Meinung anderer so stresst, um wie du dich daraus löst, ohne dich verstellen zu müssen.

00:03:44: Ich bin Leonie, systemischer Coach, spezialisiert auf die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Nervensystem.

00:03:50: Hier im Podcast geht es um Tiefe, es geht um Ganzheitlichkeit, es geht darum, wirklich dein ganzes System zu verstehen und raus aus dem Ständigen funktionieren zu kommen und wieder rein ins Spüren, in die Verbindung zu dir selbst und wieder in das schöne, freie Leben.

00:04:05: Und ich freue mich so sehr, dass du da bist.

00:04:09: Und wenn du dich darin wiedererkennst, was ich vorher gesagt habe, dann bist du definitiv nicht allein.

00:04:15: Ganz viele meiner Klienten sind so superstarke, reflektierte, kluge Frauen, die trotzdem ständig darüber nachdenken.

00:04:24: Trotzdem darüber nachdenken, hey, wie wirklich?

00:04:26: War das okay?

00:04:28: War das zu viel?

00:04:29: War das zu wenig?

00:04:31: Mag man mich?

00:04:32: Was denken wohl die anderen über mich?

00:04:35: Und das ist auch kein Persönlichkeitsproblem, sondern es ist ein Muster.

00:04:40: Und alle Muster, die wir in uns tragen, entstehen, weil sie irgendwann mal Sinn gemacht haben, auch wenn sie es vielleicht heute nicht mehr tun.

00:04:48: Deswegen ist FOPRO THE FEAR OF PEOPLE OPINIONS auch kein Markel, sondern es ist tatsächlich Biologie.

00:04:56: Denn ganz früher, und ich fand es unglaublich spannend, ich habe erst vor kurzem einen längeren Artikel auch darüber gelesen.

00:05:03: Und wenn ich von ganz früher spreche, dann meine ich damit wirklich früher, früher.

00:05:08: dann war Zugehörigkeit für uns überleben.

00:05:12: Wir mussten zu einem Stammner zugehören, um überhaupt überleben zu können, weil wir alleine keine Chance hatten.

00:05:20: Wenn also der Stamm dich nicht wollte, weil du anders warst, weil du dich nicht angepasst hast, hast du es einfach nicht geschafft, wurdest aufgefressen vom Bären, vom Löwen, vom Tiger, wie auch immer, ganz einfach.

00:05:31: Und unser Gehirn hat also damit natürlich gelehrt, Achtung, passt dich an.

00:05:37: Fall hier bloß nicht auf, mach was die anderen machen, damit du sicher bist, damit du dazugehörst.

00:05:43: Und diese Logik steckt auch heute noch in dir drin.

00:05:47: Auch wenn natürlich kein Tiger vor deiner Höhle wartet, fühlt es sich für dein System gleich an.

00:05:57: Für dein System fühlt sich tatsächlich gleich an, wenn jemand dich ablehnt, als sei das eine echte Gefahr, die dahinter steckt.

00:06:05: Sprich, Ablehnung ist gleich Gefahr.

00:06:07: Dazu gehören ist absolute Sicherheit.

00:06:09: Und plötzlich ergibt es auch Sinn, warum du nach Nachrichten dreimal liest oder warum du lieber schweigst, statt wirklich mal ehrlich deine Meinung zu sagen.

00:06:20: Auch wenn du weißt, das passt vielleicht dem anderen gegenüber nicht.

00:06:23: Oder warum auch dir die Kritik anderer länger wehtut als nötig oder warum du vielleicht dir ganz viele Gedanken machst und verkopf bist.

00:06:33: Wenn einer komisch ist oder gar nicht antwortet und du denkst, Scheiße, was habe ich falsch gemacht?

00:06:39: Und genau da merkt man, dein Körper spielt dich nicht verrückt, du bildest dich nicht irgendwas ein oder bist verrückt, sondern er schützt dich.

00:06:48: Und jetzt wird es spannend, weil Fobo viel weniger eigentlich mit der Meinung der anderen zu tun hat, auch wenn wir ständig natürlich darüber nachdenken.

00:06:56: Aber viel mehr hat es eigentlich mit unserer eigenen Selbstwahrnehmung zu tun.

00:07:00: Wenn du dich nämlich ständig fragst, was andere vielleicht über dich denken oder von dir halten, dann stecken da oft Gedanken dahinter, wie ich bin sicher, wenn ich es richtig mache.

00:07:10: Oder ich darf nicht zu laut sein, ich darf nicht zu viel sein, ich darf nicht zu ich sein, zu echt sein, weil du vielleicht früher auch gelernt hast.

00:07:20: Liebe gibt es durch Anpassung oder dadurch, dass du brav bist, dass du ruhig bist oder vielleicht war immer Harmonie.

00:07:27: Zum Beispiel auch in der Familie wichtiger als, dass man wirklich ehrlich über Dinge spricht und anspricht, wie es einem geht oder was einem belastet oder was einem beschäftigt oder was einen stört.

00:07:37: Vielleicht hast du gleich los, niemanden enttäuschen, sondern es jedem immer recht machen.

00:07:42: Vielleicht gab es auch an Erkennung durch Leistung.

00:07:45: Und irgendwann hast du damit auch unterbewusst, natürlich unterbewusst.

00:07:49: entschieden, ich passe mich an, dann bin ich sicher, dann passiert mir nix.

00:07:53: Und das ist nicht neurotisch, sondern das ist ganz klar logisch.

00:07:59: Aber irgendwann wird natürlich aus diesem einem Schutz, der dich irgendwann ja auch mal geschützt hat, ein Käfig, weil du verlierst dich immer mehr im Außen, weil du immer mehr deine, ja, was du sagst, was du tust.

00:08:17: Nach dem Außenorientierst, nach den anderen Orientierst und dein inneres, dein echtes Inneres wird damit natürlich auch immer leiser.

00:08:27: Und hier kommt auch der Punkt, an dem sich für viele meiner Klienten alles verändert oder vieles verändert, weil Popo verschwindet nicht einfach, wenn du mutiger bist.

00:08:38: Popo verschwindet, wenn du verbundener wieder mit dir selbst wirst.

00:08:42: Nicht lauter, du musst nicht taffer werden, sondern verbundener wieder diese Connection mit dir zurückgewinnt, mit deinem echten Inneren.

00:08:51: Ich, nicht das, was sich irgendwie entwickelt, hart oder entstanden ist, aufgrund dessen, weil es alle anderen irgendwie so tun oder vielleicht von dir erwartet wurde.

00:09:03: Und vielleicht nimm auch mal die nächste Situation, in der du merkst, du verstellst dich hier gerade und mach mal ein kleines Experiment daraus.

00:09:16: Wenn du dich nämlich fragst, was denken wohl die anderen gerade, sollte ich das hier sagen, sollte ich das tun?

00:09:22: Wie könnte das ankommen?

00:09:25: Stell dir mal die Gegenfrage.

00:09:27: Was denke ich über mich, wenn ich das tue?

00:09:32: Das ist quasi die geistige Antifropopremse, kann man so sagen.

00:09:37: Denn plötzlich geht es nicht mehr um diese zig Millionen imaginären Menschen da draußen, sondern es geht um dich.

00:09:45: die oder der vor dir sitzt, mit vielleicht einfach Kaffee in der Hand und eigentlich ganz genau weiß, was sie jetzt gerade tun oder sagen sollte.

00:09:56: Und ganz ehrlich, du kannst FOPO, The Four of People's Opinion, nicht einfach abschalten.

00:10:06: Es schwingt immer irgendwie ein bisschen mit und du musst es auch nicht komplett.

00:10:10: Es geht nicht darum, niemanden mehr gefallen zu wollen oder komplett gleichgültig zu werden.

00:10:16: Sondern es geht darum, dir nicht mehr weh zu tun, nur um dazu zu gehören.

00:10:21: Nicht deine Bedürfnisse oder Grenzen zu überschreiten, nur um dazu zu gehören.

00:10:27: Sondern, je mehr du mit dir verbunden bist, desto weniger manipulierbar wirst du auch durch die Meinung der anderen.

00:10:35: Und plötzlich ist da auch dann die Freiheit, die Freiheit du zu sein.

00:10:39: Unperfekt.

00:10:40: Ehrlich.

00:10:41: Echt.

00:10:41: Laut, wenn du willst.

00:10:42: Leise, wenn du willst.

00:10:44: Alles, was du willst.

00:10:46: einfach du, ohne irgendeine Strategie dahinter.

00:10:52: Und wenn die die Folge gefallen hat oder gut getan hat, teilt sie auch gerne mit einer Freundin oder Freund, die sich vielleicht auch viel zu oft anpasst und viel zu oft Kopf darüber machen, was die anderen wohl denken.

00:11:06: Und vielleicht ist es nämlich genau das auch, was der oder die heute hören muss.

00:11:13: Und... Damit herzlichen Dank, dass du wieder bei einer weiteren Folge von Wabi Sabi alles andere als perfekt dabei warst.

00:11:23: Ich freue mich sehr, wenn du den Podcast abonnierst.

00:11:28: Ich freue mich sehr über eine fünf-Sterne-Bewertung deinerseits.

00:11:31: Ich freue mich auch sehr, wenn du mir auf Instagram et Leonie Vogelmeier folgst.

00:11:35: oder so schön, dass du dabei warst.

00:11:38: Und bis zum nächsten Mal von Herz zu Herz, deine Leonie.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.