Folge 4 - Warum du dich ständig vergleichst – und was wirklich hilft
Shownotes
✨ Willst du raus aus dem Funktionieren und zurück ins Fühlen? Endlich bei dir selbst ankommen?
Dann bist du hier genau richtig. In meinem Podcast WabiSabi – alles andere als perfekt spreche ich über die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Nervensystem – und darüber, wie echte Veränderung entsteht, wenn wir aufhören, nur im Kopf zu arbeiten.
Hier geht’s um: 🧠 Nervensystem & Stressregulation 💫 Hormone, Ernährung, Zyklus & weibliche Balance 🤍 Selbstwert, Emotionen & alte Muster
Ich bin Leonie – systemischer Coach, spezialisiert auf ganzheitliche Veränderungsprozesse. Ich begleite Frauen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und ihrem Körper zu kommen – für mehr Balance, Leichtigkeit, Energie und innere Ruhe.
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So schön, dass du hier bist.
Raus aus dem Funktionieren. Rein ins Fühlen. 🤍
🧠 Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Stressforschung, Ernährungswissenschaft, Endokrinologie und Neurobiologie. Sie dienen der Information und Selbsterkenntnis und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wabi-Sabi.
00:00:05: Alles andere als perfekt.
00:00:07: Ich freue mich mega, dass du wieder dabei bist.
00:00:09: Ich freue mich sehr, dass du wieder eingeschalten hast und zuhörst.
00:00:13: Denn heute spreche ich über ein Thema, das, wenn wir mal ganz ehrlich sind, glaube ich, uns alle betrifft.
00:00:23: Vielleicht kennst du das, du öffnest nichts Ahnend Instagram, dir ist vielleicht langweilig, du brauchst eine Ablenkung, du scrollst ein bisschen durch und plötzlich kommt dieses Ziehen im Bauch, dieses Unbehagen, dieses mulmige Gefühl in dieser Bauchregion.
00:00:40: Vielleicht fängt auch dein Herz ein bisschen an zu rasen, denn du siehst plötzlich jemanden oder vielleicht auch ganz viele, je nachdem welchen Accounts du folgst, die schöner sind, die sind erfolgreicher, die sind schlanker.
00:00:52: Denn Leben sieht so spannend auf, so aufregend.
00:00:55: Die machen immer richtig tolle Sachen.
00:00:59: Und obwohl du dir denkst, ja komm, ich weiß doch, Instagram ist nur Momentaufnahme.
00:01:04: Die Realität sieht ganz anders aus.
00:01:06: Hinter den Kulissen sieht ganz anders aus.
00:01:10: Kommt trotzdem plötzlich dieses Gefühl, sich klein zu fühlen.
00:01:16: Bisschen das Gefühl, vielleicht nicht produktiv genug zu sein.
00:01:21: Nicht... schön genug zu sein, nicht schlank genug zu sein.
00:01:26: Und es kommt direkt dieser Gedanke auf, warum kriegen es alle anderen hin, nur ich nicht.
00:01:33: Warum sieht es bei denen so einfach aus?
00:01:35: und warum ist es vielleicht bei denen so einfach und was ist mit mir falsch?
00:01:39: Und genau darüber sprechen wir nämlich heute, warum wir uns vergleichen, obwohl wir es so viel besser oft wissen und warum es trotzdem, wenn wir ganz ehrlich sind, auch weh tut, ein mulmiges Gefühl in uns auslöst.
00:01:56: Und natürlich aber auch darüber, was wirklich hilft, um wieder bei dir selbst anzukommen.
00:02:03: Und wenn ich sage, wir kennen es alle, dann meine ich auch mich, denn ich habe mich früher ständig verglichen.
00:02:13: Und nicht nur im Job, wenn es um Performance, Beförderung, Beruf, ähnliches ging.
00:02:20: sondern tatsächlich auch unter Freunden.
00:02:23: Freundinnen, die ich über alles liebe, denen ich alles gönne, mit denen habe ich mich trotzdem verglichen.
00:02:30: Trotzdem werde ich die schlanker, die schöner, die kriegt die besseren Typen, auch Coaches, die können das besser als ich.
00:02:41: Warum sollte überhaupt jemand zu mir kommen?
00:02:45: Und mit allen möglichen Frauen, die scheinbar alles irgendwie im Griff hatten, nur ich immer das Gefühl hatte.
00:02:51: Ich nicht.
00:02:53: Aber wenn ich so wäre wie die oder wenn ich das hätte, was die hat, dann wäre ich endlich zufrieden, dann wäre alles easy, dann wäre ich happy.
00:03:01: Aber weißt du was?
00:03:03: Vergleich war nicht mein Problem, sondern Vergleich war tatsächlich mein Kopf, was?
00:03:10: Denn es hat mir gezeigt, wo ich mich selbst nicht sehe, wo ich vielleicht mich selbst auch noch nicht richtig annehme und wo ich innerlich einfach auch glaube.
00:03:21: Ich bin da nicht gut genug.
00:03:24: Und das ist auch ganz oft mit so Trigger Points, wenn wir andere sehen und irgendwas nervt uns ganz speziell an dieser Person, dann hat es oft weniger mit der Person zu tun, sondern viel mehr mit dir selbst.
00:03:40: Und vergleich das auch kein Zeichen von Oberflächlichkeit, sondern es ist ein Ausdruck von Unsicherheit, von innerer Unsicherheit.
00:03:50: Weil tief im Inneren geht es nicht um die andere Person, sondern tief im Inneren geht es um dich.
00:03:57: Darum, dass ein Teil von dir glaubt, Liebe, Anerkennung oder dazu zu gehören, verdienst du nur, wenn du so bist wie jemand anders, wenn du so bist wie alle anderen da draußen, weil am Ende der größte Wunsch, den wir alle in uns tragen, dazu zu gehören.
00:04:18: gesehen zu werden, gehört zu werden.
00:04:24: Und oft steckt er nämlich genau deswegen auch eine alte Dynamik dahinter, weil vielleicht wurdest du früher über Leistung definiert, vielleicht hast du gelernt, dass du gesehen wirst, dass du dich abhebst von anderen, wenn du die extra Meile gehst, wenn du ganz besondere Leistung erbringst, wenn du brav bist, wenn du gut bist, wenn du erfolgreich bist.
00:04:49: Und irgendwann fängt natürlich dein System an, das zu verstehen und sich deswegen permanent zu vergleichen, weil du musst ja alles daran setzen, besser zu sein, besser zu performen, damit du irgendwo raussticht, irgendwo besser bist, anders bist als die anderen.
00:05:04: Und immer dieses Gefühl, bin ich gut genug, bin ich sicher, bin ich liebenswert.
00:05:10: Und das ist natürlich kein bewusster Prozess, sondern das ist ein innere Automatismus, der in uns steckt, der aus Schutz irgendwann mal entstanden ist, weil... Das Spannende ist, vergleicht es oft ein Hinweis auf etwas Ungesehenes in dir.
00:05:25: Wenn dich jemand triggert, dann zeigt er oder dir oder sie dir meist etwas, was du dir selbst noch nicht erlaubst zu sein.
00:05:34: Und vielleicht bewunderst du den Mut an dieser Person oder die Leichtigkeit oder die Sinnlichkeit.
00:05:43: Und gleichzeitig denkst du, so darf ich nicht sein oder vielleicht denkst du auch, so bin ich nicht, ich schaff das nicht.
00:05:49: Aber genau, wer ist es, die Einladung, nicht dich kleiner zu machen, sondern neugierig zu werden?
00:05:56: Was genau löst das in mir aus?
00:06:01: Was wünsche ich mir eigentlich?
00:06:04: Und der Laube ist mir noch nicht?
00:06:08: Vergleich verliert also immer mehr Macht, immer mehr Stellenwert in deinem Leben, wenn du anfängst, dich selbst zu sehen, auch in deiner Unzulänglichkeit, auch in deiner Unperfektion.
00:06:19: sondern in deiner Echtheit, so wie du wirklich bist, weil am Ende des Tages, es ist scheißegal, dass die Leute da draußen machen.
00:06:28: Es wird immer jemanden geben, der ist schöner, der ist reicher, der ist erfolgreicher, der ist schlanker oder wie auch immer.
00:06:34: Aber was all die da draußen nicht haben, ist deine eigene Superpower.
00:06:43: Und deine Superpower bist du.
00:06:48: Und wenn du das nächste Mal merkst, dass du dich wieder vergleichst, dann... Versuch wirklich mal ganz kurz innezuhalten und dich zu fragen, was genau sehe ich in dieser Person, dass ich mir selbst wünsche?
00:07:04: und wo glaube ich, dass ich das nicht darf, nicht kann, nicht verdient habe, vielleicht mich auch nicht trau?
00:07:13: und dann schreibt genau auch diesen Satz für dich auf.
00:07:15: Ich darf punkt, punkt, punkt, auch wenn.
00:07:20: Zum Beispiel, ich darf sichtbar sein.
00:07:24: auch wenn ich nicht perfekt bin.
00:07:27: Ihr wisst gar nicht, wie viel Überwindung es mich gekostet hat, mich in der Öffentlichkeit so zu zeigen, mit meinen Ecken und Kanten, mit meinen Meinungen, mit meiner Einstellung, mit meiner Story.
00:07:44: Weil natürlich bin ich nicht perfekt und natürlich mache ich nicht alles perfekt.
00:07:47: Wir alle sind Menschen.
00:07:51: Und es gibt so oder so die Leute, die schlecht reden.
00:07:53: Es gibt so oder so haters gonna be haters.
00:07:57: Da ist scheiß egal, wie viel du richtig oder wie viel du falsch machst.
00:08:01: Oder auch ich darf Ruhe haben, auch wenn andere Gas geben.
00:08:06: Man muss nicht immer bei den gleichen Tempo mitlaufen, was die anderen machen, sondern auf sich hören.
00:08:11: Auch mal schauen, hey, ich setz auch einfach mal aus.
00:08:17: Man kommt trotzdem dorthin.
00:08:19: wo man hinkommen möchte, auch wenn man es in seinem eigenen Tempo macht.
00:08:22: Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig auch in unserer schnelllebigen Gesellschaft.
00:08:28: Das nimmt oft so viel Dynamik an, dass wir so viele Dinge machen, erreichen, erleben.
00:08:35: Aber eigentlich, man kommt schon viel weiter, weil vielleicht wegen diesen Anspruch haben, dass bei den anderen so läuft, müssen auch wir noch mehr tun, noch mehr erleben, noch mehr leisten.
00:08:47: oder noch schlanker sein, oder wie auch immer.
00:08:51: Und es ist so ermüdend und es ist so anstrengend.
00:08:53: Und ich bin auch der festen Überzeuger, dass es nicht der Sinn des Lebens.
00:08:59: Und all das, dieser Satz, den du dir aufschreiben kannst, nachdem du dir diese Reflexionsfragen meingestellt hattest, ist kein Affirmationszuhl, sondern es ist wirklich einfach ein kleiner Mini-Step, ein kleiner Schritt zurück zu dir.
00:09:14: Vergleich ist nämlich eben kein Feind oder was wir wegdrücken müssen.
00:09:21: sondern es ist ein Spiegel und es ist hilfreich, weil es zeigt dir, wo du dich selbst vielleicht vergessen hast, wo du noch mal hinschauen darfst, wo du dich gerade aktuell vielleicht noch klein hältst, obwohl du längst bereit wärst, dich zu zeigen.
00:09:35: Und genau darum geht es, nicht darum dich über andere zu stellen, nicht mit dem Ziel, ich muss besser sein als die anderen, sondern dich mit dir selbst zu verbinden, dass du ganz genau weißt, du bist gut genug, wie du bist.
00:09:49: mit all dem, was du mitbringst.
00:09:52: Denn wenn du dich selbst siehst, hörst du auch auf, ständig nach bestätigen Mausen zu suchen.
00:09:58: Wie anstrengend ist das auch?
00:10:00: Ich habe es lang genug gemacht.
00:10:02: Aber dabei verlierst du dich immer mehr selbst.
00:10:05: Du kannst es eh nicht jedem recht machen, sondern du solltest es dir recht machen.
00:10:10: Und das ist am Ende auch echter Selbstwert.
00:10:13: Dich nicht mehr über andere zu definieren, sondern über dich.
00:10:17: über dein Sein, losgelöst von deinen Leistungen, losgelöst von deinem Körpergewicht, losgelöst von deinem Status.
00:10:30: Genau, da beginnt auch die Heilung, nicht wenn du aufhörst, sich zu vergleichen und es irgendwie versuchst abzublocken, obwohl da irgendwas spürbar ist, sondern wenn du anfängst dich wieder ehrlich zu sehen und da auch ehrlich hinzuschauen und zu sagen, ja, da muss ich vielleicht noch mal hingucken, weil irgendwas... Irgendwas ist da noch.
00:10:50: Irgendwas ist da, was noch gesehen werden muss.
00:10:52: Irgendwas ist da, was vielleicht in mir steckt und noch nicht rausgekommen ist bisher.
00:10:55: Was mich dadurch auch noch blockiert, mich so zu zeigen, wie es vielleicht die andere Person tut, die mich in diesem Moment triggert.
00:11:03: Denn sobald du dich selbst erkennst und dich wieder auf dich fokussiert, auf die Verbindung zu dir, verliert auch das Außen seine Macht.
00:11:15: Denn dann musst du dich nicht mehr an allen anderen orientieren.
00:11:19: Nicht mehr daran orientieren, was machen die alle?
00:11:22: Sondern du fängst an, dich wieder selbst zu spüren, in einer Tiefe, in einer Echtheit, in deiner Echtheit, mit all deinen Ecken und Kanten und vor allem auch in deinem Tempo.
00:11:31: Egal was die anderen vorgegen.
00:11:34: Selbstwert entsteht nämlich nicht durch Vergleich, sondern steht, wenn du aufhörst, dich zu bewerken und vor allem auf Basis der anderen.
00:11:44: Und wenn du auch dir anfängst wieder zu erlauben, einfach du zu sein.
00:11:48: auch dann, wenn du vielleicht gerade zweifelst.
00:11:52: Und wenn dich diese Folge berührt hat, du dich darin wiedererkennst, teilst auch gerne mit einem Freund oder einer Freundin, die sich vielleicht auch viel vergleicht, viel Selbstzweifel dadurch geweckt werden.
00:12:08: Und genau diese Erinnerung, genau diesen kleinen Gemeinde heute braucht.
00:12:14: Und vergiss auch nicht, du musst niemand anderes werden.
00:12:19: um genug zu sein, sondern das einfach dubleiben.
00:12:23: Du darfst es nur wieder sehen.
00:12:24: Du darfst dich wieder mit dir zurückverbinden sozusagen.
00:12:28: Und das ist definitiv mehr als genug.
00:12:33: Und damit vielen, vielen, vielen, vielen Dank, dass du wieder dabei warst bei einer weiteren Folge von Wabi, Sabi, alles andere als perfekt.
00:12:42: Gerne die Podcastfolge, teilen den Podcast, abonnieren, lasst mir auch gerne eine Bewertung da.
00:12:52: So, da so, ich freue mich, dass du wieder dabei warst und ich freue mich auch schon auf das nächste Mal mit dir.
00:12:57: Bis dahin, von Herz zu Herz, deine Leonie.
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