Folge 9 - Wann hast du dich das letzte Mal wirklich leicht, frei & lebendig gefühlt?

Shownotes

✨ Willst du raus aus dem Funktionieren und zurück ins Fühlen? Endlich bei dir selbst ankommen?

Dann bist du hier genau richtig. In meinem Podcast WabiSabi – alles andere als perfekt spreche ich über die Verbindung zwischen Kopf, Körper und Nervensystem – und darüber, wie echte Veränderung entsteht, wenn wir aufhören, nur im Kopf zu arbeiten.

Hier geht’s um: 🧠 Nervensystem & Stressregulation 💫 Hormone, Ernährung, Zyklus & weibliche Balance 🤍 Selbstwert, Emotionen & alte Muster

Ich bin Leonie – systemischer Coach, spezialisiert auf ganzheitliche Veränderungsprozesse. Ich begleite Frauen dabei, wieder in Verbindung mit sich selbst und ihrem Körper zu kommen – für mehr Balance, Leichtigkeit, Energie und innere Ruhe.

👉 Lust, tiefer einzutauchen? – Folge mir auf Instagram für mehr Einblicke & Updates: @leonievoglmaier – Erfahre mehr über meinen Ansatz oder meinen 1:1 Coachings: www.leonievoglmaier.de

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie abonnierst, bewertest oder teilst – vielleicht mit einer Freundin, die das gerade hören sollte.

So schön, dass du hier bist.

Raus aus dem Funktionieren. Rein ins Fühlen. 🤍

🧠 Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Stressforschung, Ernährungswissenschaft, Endokrinologie und Neurobiologie. Sie dienen der Information und Selbsterkenntnis und ersetzen keine medizinische oder therapeutische Beratung.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo ihr Lieben und Happy Sunday und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Wabi Sabi.

00:00:07: Alles andere als perfekt.

00:00:08: Ich freue mich sehr, dass du wieder dabei bist.

00:00:11: Ich sitze hier gerade total eingemuckelt mit Decke und meinem leckeren Kaffee neben mir.

00:00:17: Kommst du nur um mir so vor?

00:00:19: oder ist es so schnell, so kalt geworden?

00:00:22: Ich schaue gerade auf das Feld gegenüber, die komplette Wiese total... eingefroren, aber auch total schön, weil die Sonne gerade drauf scheint und alles einfach glitzert und funkelt.

00:00:34: Ich muss sagen, ich liebe total diese klare, frische, kalte Luft.

00:00:39: Aber ja, irgendwie ging's wieder überraschend schnell, aber vielleicht kommt mir das auch so vor.

00:00:45: Aber gut, darum soll's auch heute gar nicht gehen, sondern was ganz anderes.

00:00:49: Und dazu zum Einsteh, eine ganz kurze, ehrlich knackige Frage an dich.

00:00:57: Wann hast du dich das letzte Mal so richtig leicht, frei, lebendig gefühlt?

00:01:07: Und nicht produktiv oder stolz, weil du denkst, wow, ich war heute richtig effizient.

00:01:12: Ich habe alles geschaffen, meine ganze To-do-Liste abgehakt.

00:01:16: Oder dieses, ich habe eigentlich hier gerade ein schönes Happening mit Freunden essen, sehe den Sonnenuntergang, aber bin gedanklich schon wieder eigentlich beim nächsten.

00:01:27: Sondern ich meine wirklich dieses echte, warme, wohlige Gefühl von, ich lebe gerade.

00:01:33: Wirklich dieses, ja, dieser freie, wache Moment, in dem du in dem Moment bist.

00:01:41: Dieses Lächeln, dieses Lachen, dass du nicht fähigen kannst, dieses innere Strahlen, dass du selbst spürst, aber auch die anderen hingesehen.

00:01:51: Und dieses eben tiefe, echte, ich bin da.

00:01:55: Ich bin hier.

00:01:57: Im Jetzt.

00:01:59: Präsent.

00:02:01: Und nicht drei Schritte irgendwie weiter, auch nicht drei Schritte zurück.

00:02:07: Und wenn du jetzt denkst, boah, keine Ahnung.

00:02:11: Ganz ehrlich, dann bist du definitiv nicht alleine.

00:02:15: Denn so viele Frauen, die ich begleiten darf, die haben alles.

00:02:21: Die haben Karriere, die sind unabhängig, das sind starke Powerfrauen, alle Möglichkeiten steht denen offen.

00:02:29: Wir sind so belastbar, wir sind so top organisiert, wir sind reflektiert.

00:02:34: Wir halten alles zusammen.

00:02:37: Girlboss Energy on point, kann man sagen.

00:02:42: Aber innerlich sind wir oft... ziemlich müde, wir sind erschöpft, wir sind angespannt, wenn du vielleicht auch mal gerade so Richtung Schultern und Nacken hinspürst.

00:02:53: Vielleicht spürst du auch, wie die Schultern immer irgendwie leicht hochgezogen sind, der Nacken verspannt ist, wir sind dauerhaft im Kopf und wir funktionieren, wir funktionieren mega gut sogar.

00:03:05: Aber irgendwo haben wir aufgehört, auch einfach nur mal zu leben.

00:03:11: Und genau darüber sprechen wir heute, wodurch wir Leichtigkeit verlieren und wie wir sie aber auch nach und nach wieder zurückgewinnen können.

00:03:21: Und damit herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Wabi Sabi.

00:03:25: Alles andere als perfekt.

00:03:27: Ich bin Leonie, ich bin systemischer Coach für Kopfkörper und Nervensystem.

00:03:32: In meiner Arbeit begleite ich Frauen dabei raus, aus eben diesen ständigen Funktions- und Hasselmodus zu kommen und rein ins wieder echte Fühlen spüren, zurück zu ihrem echten Ich und damit auch in die echte Verbindung zu ihren Körper, zu ihren Bedürfnissen, zu ihrem echten Leben.

00:03:48: Und hier in dem Podcast geht es um Tiefes, geht um Ganzheitlichkeit und um die Art of War, wie Sabi.

00:03:55: Und so schön, dass du wieder dabei bist.

00:03:58: Und vielleicht um mal einen Auszug auf, von meiner persönlichen Story zu geben, wie das bei mir auch ganz lange war, weil wenn ich zurückdenke, ich hatte früher ... Also früher klingt so, als wär ich so alt.

00:04:12: Das find ich nicht.

00:04:14: Aber ich hatte auf jeden Fall ... Ganz lange Zeit ein ganz, ja, ein Lebensobjektiv großartig war.

00:04:25: Ich war ständig unterwegs.

00:04:27: Ich war auf diversen tollen, spannenden Social Happenings.

00:04:32: Freunde auf der ganzen Welt, coole Projekte am Laufen gehabt.

00:04:36: Meistens natürlich immer fünf Parallel.

00:04:39: Karriere technisch, die Leiter immer weiter nach oben geklettert, Führungsposition, nebenbei eine Ausbildung noch gemacht.

00:04:47: Auf meinen Sport geschaut, Freundschaften, Familie, alles abgedeckt.

00:04:51: Ich hab wirklich alles im Griff gehabt und hab das auch oft gehört, dass Leute sagen, wie hast du das gemacht?

00:04:57: Du bist ja voll die Powerfrau.

00:04:59: Und ich war immer erreichbar, immer organisiert, immer on- und natürlich auch von morgens bis abends durchgetaktet, um auch wirklich alles unterzubekommen.

00:05:11: Und ganz ehrlich ... Wenn ich gerade so drüber nachdenke, wie habe ich das alles gemacht?

00:05:17: schon beim Aufzählen gerade, wird mir eigentlich schwindelig.

00:05:22: Aber Rückblickend, wenn ich so drüber nachdenke, dann weiß ich ganz genau, wie ich das alles geschafft habe.

00:05:29: Ich habe nämlich einfach funktioniert, effizienten, diszipliniert, einfach durchgezogen.

00:05:38: Aber innerlich eigentlich gar nicht so wirklich dabei präsent mehr gewesen.

00:05:45: Und klar, ich war stark, souverän, unabhängig, von außen, Girlboss, von innen, ständig im Dauerbetrieb.

00:05:57: Und hab das auch immer mehr gemerkt, und vielleicht kennst du das auch, so beim Essen dachte ich eigentlich schon, okay, was muss ich später noch erledigen?

00:06:05: Beim Spazieren war es so, ich muss auch noch XY antworten, daran muss ich noch denken.

00:06:11: Wenn ich mit Freunden unterwegs war, dann war ich zwar da, aber hab ... im Kopf schon wieder irgendwie mein Tag für morgen durchgeplant.

00:06:18: Gleichzeitig aber auch gefragt, wie wirklich wohl gerade?

00:06:22: Bin ich lustig genug?

00:06:23: Habe ich vielleicht was Falsches gesagt?

00:06:25: Und bei mir selbst war ich wirklich kaum bis gar nicht.

00:06:28: Es hat sich ein bisschen angefühlt, es würde ich ständig am Leben vorbei rennen.

00:06:33: Mein Körper war natürlich immer ein Wesen, der war da.

00:06:37: Aber mein Kopf war überall, nur nicht hier.

00:06:42: Und irgendwann ... kam mir dieser Satz, der wirklich viel auch bei mir ins Rollen gebracht hat, wo ich mir echt die Frage gestellt habe, Boah, wann habe ich aufgehört zu leben und stattdessen angefangen mich eigentlich nur noch zu organisieren, zu managen und zu funktionieren.

00:07:05: Und... Gestern ist mir das auch wieder bewusst geworden.

00:07:09: So krass.

00:07:10: Gestern war ich nämlich bei einem super schönen Kinoabend in einer Gärtnerei.

00:07:15: Vielen Dank, liebe Nele, dafür nochmal.

00:07:19: Und in dem Film ging es um drei Frauen, die den Atlantik überquert haben.

00:07:26: Die haben sich superrandom kennengelernt.

00:07:29: Also die kannten sich gar nicht vorab.

00:07:31: Die haben ein Segelboot selbst irgendwie zusammengeschustert, super rustikal, super simpel, kein Luxus.

00:07:41: Klar, ne erfahrene Seglerin war dabei, aber trotzdem war ja wenig, wenig großer Plan dahinter.

00:07:49: Sehr viel Chaos gefühlt auch, wenn man so auf die Bilder geguckt hat zwischenzeitlich.

00:07:54: Sondern nur Natur, Wasser, Himmel.

00:07:58: und die drei Frauen heben.

00:08:00: Und diese Bilder, die haben mich echt so gepackt, weil man hat so richtig diese unfassbare Freiheit gespürt, diese richtige, dieses richtige Ruhe lebendig sein und wirklich mal eben nur in dem Moment zu sein.

00:08:14: So, alles ist klar, ist still um einen rum und man ist eigentlich nur connected mit sich untereinander.

00:08:26: und mit der Natur.

00:08:27: Und da ist mir echt wieder bewusst geworden, so viele von uns haben einfach das Leben verlernt.

00:08:35: Vor eben lauter funktionieren, vor lauter denken, vor den ganzen Rollen, Erwartungen, Mustern, diesen ständigen Hasseln.

00:08:46: Wir sind so beschäftigt damit, alles zu halten, alles zu können, immer stark zu sein, alles richtig zu machen, dass Wir genau die Momente, in denen das Leben eigentlich passiert.

00:08:57: Und es passiert jetzt gar nicht mehr wirklich fühlen und spüren können.

00:09:04: Und das war auch wieder der Moment, der mich daran erinnert hat.

00:09:08: Leichtigkeit kommt nicht von außen, nicht von Erlebnissen.

00:09:11: Du kannst noch so tolle, schöne Sachen machen, planen, tun.

00:09:16: Dein Kalender damit vollpacken.

00:09:20: Leichtigkeit kommt nicht einfach... durch diese Momente, sondern davon, dass du in dir wieder Platz machst, dass du in dir wieder ankommst.

00:09:30: Und ohne diese innere Rückverbindung kann auch kein Moment der Welt sich wirklich leicht, frei anfühlen.

00:09:40: Selbst wenn er noch so perfekt ist.

00:09:45: Und ganz viele von meinen Klienten wünschen sich eben genau diese Leichtigkeit zurück, diese Wiederlebendigkeit.

00:09:52: Präsenz sein können, in dem Moment, das auch wirklich genießen zu können.

00:09:57: Ich weiß, dass das hier eigentlich gerade total cool ist, total schön ist, dass mich vielleicht andere dafür beneiden, was ich hier mache, aber ich selbst spür's eigentlich gar nicht mehr.

00:10:07: Und an der Stelle aber vielleicht ganz wichtig, Leichtigkeit ist kein Charakterzug.

00:10:13: Leichtigkeit ist nichts, was du einfach hast oder nicht hast.

00:10:18: Leichtigkeit ist ein Zustand.

00:10:22: Ein Zustand, den du leise verlieren kannst, den du aber auch genauso wiederfinden kannst.

00:10:30: Und drei Dinge, die mir da immer begegnen oder fast immer auftauchen und dazu beitragen, dass wir eben diese Lebendigkeit mehr und mehr verlieren oder bzw.

00:10:42: verloren haben, ist zum einen die starke Fraufalle.

00:10:49: wenn man es mal so sagen kann.

00:10:50: Weil ganz ehrlich, wir wurden jahrelang oder uns wurde jahrelang vermittelt.

00:10:57: Sei stark, aber nicht zu stark.

00:11:00: Sei unabhängig, aber bitte nicht einschüchtern.

00:11:03: Heb hier bloß nicht ab.

00:11:05: Sei erfolgreich, sei ambitioniert, aber auch nicht zu egoistisch.

00:11:11: Sei emotional, aber auch bitte kontrolliert, weil wir mögen kein Drama.

00:11:17: Sei sexy, aber bitte auch nicht zu billig.

00:11:20: Sei schlank, aber ein paar Kurven wären schon gut.

00:11:22: Bisschen feminin sollte trotzdem mit dabei sein.

00:11:26: Also am besten sei brav, sei angepasst, sei lieb und ganz ehrlich.

00:11:30: Oh mein Gott, da ist doch kein Wunder, dass man zum einen total verwirrt ist und dass wir irgendwann müde werden, weil wir versuchen hier Rollen einzunehmen, die widersprüchlich ja nicht sein könnten.

00:11:42: Und wir sind stark, aber oft sind wir dabei gar nicht mehr wir selbst.

00:11:45: Wir sind funktional, aber wir sind eben nicht mehr lebendig.

00:11:51: Ganz wichtig, wenn ich von stark sein rede, dann meine ich nicht, dass stark sein etwas Schlechtes ist.

00:11:55: Es geht nicht darum, weniger stark zu werden oder weniger in seinem Leben irgendwie erreichen zu können.

00:12:01: Es geht darum, nicht nur stark zu sein, nicht ständig auf Anspannung zu sein, nicht ständig immer dieses, ich hab alles im Griff, ich darf keine Schwäche zeigen, sondern dabei echt zu bleiben, bei dir statt nur Leistung stark.

00:12:17: bei dir zu bleiben, ohne dass es auf Selbstverlust basiert.

00:12:22: Und der andere Punkt, der mir da auch immer begegnet oder definitiv ein Grund dafür ist, ist, wir sind absolut überstimuliert, aber emotional komplett untergenährt.

00:12:36: Wir haben Dopaminschübe rund um die Uhr, unser WhatsApp, unser Instagram, Push Notifications und der Arbeit hundert Tabs offen, Hundert Chats, Termine, Happenings mit Freunden, Verpflichtung, unsere Selfcare-Routine, aber was wir kaum haben, echte Ruhe.

00:12:56: Und von echter Ruhe meine ich eben nicht, wir haben mal Zeit für uns und chillen uns auf die Couch, scrollen durch Instagram, nebenbei läuft noch ein bisschen Netflix vielleicht, sondern auch einfach mal nichts tun.

00:13:09: Was wir auch kaum haben, ist tiefe, echten Genuss.

00:13:15: Echte Verbindung.

00:13:17: Natürlich die Verbindung zu dir selbst, das ist der Anfang von allem, aber auch echte Verbindung untereinander.

00:13:24: Wir sind rund um die Uhr dank Internet, Social Media, mit allen Connected auf der ganzen Welt, mit allen unseren Freunden und gleichzeitig steigen die Depressionsraten auch aufgrund von Einsamkeit, weil es keine echten Verbindungen mehr sind, die wir brauchen die uns die echten Dopaminkicks geben, Oxytocin ausbrühen.

00:13:50: Wir haben auch kaum mehr Raum zum Atmen, und zwar wortwörtlich.

00:13:53: Wir takten so unseren Tag durch.

00:13:55: Wo bleibt da auch mal irgendwo eine Lücke, wo man überhaupt auch mal, ja, in Zeit hätte, einen Moment wirklich zu genießen.

00:14:06: Und was auch kaum Präsent ist in Momente.

00:14:09: ohne Zweck.

00:14:10: Selbst wenn wir Zeit haben für uns, haben wir oft das Gefühl, selbst diese Zeit muss denn voll genutzt werden.

00:14:15: Selbst diese Zeit muss zum Rümräumen genutzt werden oder ich ruf doch noch irgendwie eine Freundin an oder ich journal oder ich lese ein schlaues Buch, damit ich mich auch weiterbilden kann.

00:14:25: Ganz ehrlich, wir verwechseln hier stimulos mit Lebendigkeit.

00:14:29: Wir sind so voll, aber gar nicht mehr genährt, weil beides am Ende auch nichts mehr miteinander zu tun hat.

00:14:37: Und das Dritte ist der Freizeit Stress.

00:14:42: Dieses typische, ich will alles in vierundzwanzig Stunden erleben, am besten alles auf einmal.

00:14:49: Und ich glaube, du kennst alle.

00:14:52: Dieses typische Wochenende, was eigentlich super cool wäre, auch mal runterzukommen, zu entschleunigen, ist schon wieder voll geplant mit Freitagdinner.

00:15:04: Vielleicht noch Drinks danach, Samstagmorgen dann aber unbedingt zum Pilates, vielleicht noch irgendwie auf dem Wochenmarkt, Viktor-Alienmarkt.

00:15:12: Danach geht's zum Coffee-Date, kurz noch was einkaufen für die nächsten zwei Geburtstage, bei denen ich vorbeischauen muss, weil ich will ja auch niemanden enttäuschen, deswegen gehe ich auch auf jeden Fall zu beiden Geburtstagen.

00:15:24: Sonntag steht dann noch ein Treffen mit den Eltern an, Meeprep für die nächste Woche, vielleicht noch ein kleiner Spazier ganz zwischendurch, Wäsche

00:15:30: etc.,

00:15:31: also oh mein Gott.

00:15:33: Wir sprinten durchs Leben, selbst in unserer Freizeit.

00:15:37: Aber eben Leichtigkeit entsteht nicht durch noch mehr Erlebnisse, sondern wirklich durch Raum.

00:15:43: Weil wie schön wäre es, wenn du spontan auch einfach mal in dem Gespräch bleiben kannst, länger quatschen kannst, weil du weißt, du musst nicht in zehn Minuten schon wieder zu dem Nächsten treffen.

00:16:00: Oder... Du gehst eine extra Runde spazieren, weil es dir in dem Moment einfach gerade gut tut, ohne Zeitdruck, ohne das Gefühl, du musst nach zehn Minuten wieder rumtränen, damit du pünktlich zu Hause bist.

00:16:11: Einfach mal nichts planen, einfach nur zu sein.

00:16:14: Nicht immer vorbereitet, organisiert, effizient zu sein.

00:16:19: Und der Moment, in dem das Glück macht, ist der, in dem du wirklich spürst, ich kann viel, aber muss ich wirklich alles?

00:16:31: Leichtigkeit entsteht nicht, wenn du noch mehr machst, sondern wenn du weniger musst.

00:16:37: Und hier gerne dazu ein paar kleine Impulse für dich, ohne weiteren Druck oder To-dos, sondern kleine Impulse, die man ganz easy im Alltag einsetzen kann und wirklich sofort wirken.

00:16:53: Und ein ganz wichtiger Punkt ist wirklich auf tiefes Dopamin zu setzen, statt diese billigen Kicks, dieses billige Dopamin wie Skrollen, ständige Ablenkungen, diese ganzen Reize, die eigentlich dich überstimulieren, ohne dass sie dir wirklich an Tiefe was zurückgeben, sondern das echte Dopamin, die Natur, Kreativität, Verbundenheit mit Freunden, Ruhe.

00:17:29: Und vielleicht auch diese Mikromomente von Leichtigkeit, dieses einfach mal in Himmel stehen, eine extra Runde draußen gehen.

00:17:40: Selbst wenn es nur fünf Minuten sind, einfach mal atmen, nicht das Handy sofort zücken, den Lieblingssong mega laut aufdrehen, tanzen, rumspringen, bewegen.

00:17:53: Dein Kaffee am Morgen wirklich schmecken, nicht nebenbei trinken, sondern genießen, bewusst.

00:18:01: Und einfach mal auch das Handy weglegen.

00:18:04: Flugmodus an, Push Notifications aus.

00:18:09: Und was auch immer hilft, dieser Warum mache ich das eigentlich?

00:18:13: Check?

00:18:15: Dich einfach mal vor den Verabredungsfragen will ich das hier wirklich?

00:18:19: oder denke ich, dass ich sollte, ist das hier eher Fomo?

00:18:23: Oder bin ich das wirklich selbst?

00:18:26: Ist es etwas, das ich will oder was ich vielleicht denke, was von mir erwartet wird?

00:18:33: Und die auch vor den Aufgaben zu überlegen, mache ich das hier wirklich gerade aus Freude oder aus Pflicht?

00:18:39: Und ganz ehrlich, meistens kannst du ungefähr zwanzig bis dreißig Prozent davon streichen, ohne dass irgendwas zusammenbricht oder deswegen nicht funktioniert.

00:18:48: Und Einsatz, den ich dir gerne mitgeben möchte und der auch viel verändert, ich darf weniger leisten.

00:18:58: und trotzdem genug sein.

00:19:01: Wir müssen nicht ständig wie ein Burezelhäs in das Leben laufen, um Bestätigung zu bekommen, um gesehen zu werden, anerkannt zu werden.

00:19:12: Und wenn du beim Zuhören gemerkt hast, ja.

00:19:17: Ich will wieder dieses leichter Leben, ich will lachen, ich will genießen, ich will fühlen, ich will spüren, ich will Momente, nicht eben nur immer Erfolge und Ziele und Next Steps, sondern ein Leben, das sich echt anfühlt, nicht nur effizient.

00:19:32: Denn klar, Impulse sind ein mega schöner, erster, einfacher Schritt und auch ganz wichtig.

00:19:42: Aber die echte Leichtigkeit in uns drin entsteht erst dann, wenn du auch die Verbindung zu dir wieder zurückgewünsst.

00:19:50: Und ich darf auch noch nicht zu viel verraten, aber ich freue mich schon so, so sehr, euch da ganz bald von zu erzählen, weil ich arbeite schon seit ganz langer Zeit, vielen Monaten mittlerweile, ja, an etwas ganz Besonderes, dass auch eben genau dafür gemacht ist, eben für Frauen, die ... raus wollen, aus diesem einfach nur funktionieren, diesem Automatismus, diesen Programm, was da abläuft und wirklich wieder rein in die echte Verbindung, in die Lebendigkeit, in die Klarheit, ins Selbstvertrauen, zu sich, zu ihrem Körper, zu ihrer eigenen Intuition und damit auch zu dieser echten Zufriedenheit, zu dem Leben, das sich erfüllt anfühlt.

00:20:37: Und deswegen, es wird ganz, ganz spannend und Anfang des Jahres wird es auch schon losgehen.

00:20:45: Deswegen, wenn du Lust hast auch wirklich ein Leben, das sich wieder echt anfühlt, das sich nach dir anfühlt, nicht nur effizient, dann bleib unbedingt dran, denn bald kommt mehr dazu.

00:20:56: Und ja, can't wait.

00:20:59: Und bis dahin jetzt erstmal einen schönen ersten Advent.

00:21:04: Genießt den Sonntag, die Kälte, die Sonne, wo auch immer du steckst, also zumindest hier in Bayern.

00:21:11: Auf dem Land bin ich gerade.

00:21:15: Er scheint die Sonne und scheint ein sehr schöner Erster Wend zu sein.

00:21:19: Ich hoffe bei dir auch.

00:21:23: Hoffentlich hast du auch etwas Zeit für dich und räumst du diese Zeit ein.

00:21:27: Ich freue mich auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, dass du wieder da warst und dabei warst.

00:21:33: Bei einer weiteren Folge von Wabi, Sabi, alles andere als perfekt.

00:21:38: Und wenn dir die Folge gefallen hat... dann abonnier gerne den Podcast, damit du auch unbedingt nicht die nächste verpasst.

00:21:47: Teile ihn auch gerne mit Freund oder Freundin.

00:21:50: Wenn du magst, lass mir auch gerne eine Bewertung da.

00:21:54: Und ja, ich freue mich sehr.

00:21:57: bis zum nächsten Mal und bis dahin alles Liebe von Herz zu Herz, dein Leonie.

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